Erste Erscheinung: 2. Dezember 2008

Lässt sich über den Preis dieser Immobilie verhandeln ?

(Eine oft gestellte Frage)


Bei allem Respekt, den wir Ihnen schulden, aber es ist ein fester Geschäftsgrundsatz im Immobiliensektor, diese Frage nicht zu beantworten, bevor Sie nicht das mögliche Objekt Ihrer Wahl mit eigenen Augen gesehen und zu erkennen gegeben haben, dass es Ihnen gefällt.

Im übrigen: wenn ich auf diese Frage mit „Ja” antwortete, dann würde ich faktisch die Interessen des Eigentümers verraten. Nun haben aber die INSERT-Korrespondenten bzw. ich ihm ebenfalls zugesichert, seine Interessen zu schützen. Und… würden Sie mir dann noch Ihr Vertrauen schenken, wenn Sie feststellten, dass ich schon bei der ersten Versuchung Verrat begehe, und sei es nur ein ganz kleines bisschen ???

Ich kann Ihnen also nur dann einen günstigeren Preis nennen, wenn der Eigentümer damit ausdrücklich einverstanden ist. Aber in einem solchen Falle würde ich ihm von Anfang an zu diesem niedrigeren Preis raten, um seine Chancen zu erhöhen, das Objekt zügig zu verkaufen. Daher möchte ich Ihnen nun erläutern, wie die Preisbildung bei unseren Objekten und ihre Aufnahme in den Katalog vonstatten geht.

Der Verhandlungsspielraum ist nicht sehr breit, da wir uns, wie oben bereits erläutert, schon bei der Aufnahme in den Katalog mit dem Verkäufer ausführlich über den realistischerweise zu erzielenden Preis unterhalten. Wir möchten nämlich in erster Linie verkäufliche Objekte im Katalog haben, besser noch möglichst schnell verkäufliche, und keine überteuerten Ladenhüter, die wir jahrelang wie sauer Bier anbieten (müssen). Denn mit ersteren verdienen wir unseren Lebensunterhalt und nicht mit letzteren… Daher weisen wir manchmal ein Objekt zurück, weil wir die Preiserwartungen des Verkäufers für… sagen wir mal… zu anspruchsvoll halten. Und so ist es einer unserer Grundsätze (von dem wir nur sehr, sehr selten abweichen), dass wir ein Objekt niemals mit dem zunächst vom Verkäufer gewünschten Preis in den Katalog aufnehmen. Es ist unsere Aufgabe, an dieser Stelle vermittelnd und aufklärend Hilfestellung zu leisten, und wir nehmen diese Aufgabe verantwortungsbewusst wahr.

Nachdem wir den Verkäufer derart beraten haben, wird dieser uns vertrauen und verständlicherweise hoffen, den von uns ihm vorgeschlagenen Preis zu erzielen. Und er wird äußerst enttäuscht reagieren, sollten wir ihm ein niedrigeres Angebot unterbreiten. Daher kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass wir auf Grund unserer Informationen über das Objekt darauf verzichten, ein Kaufangebot zu übermitteln, da wir nicht das Vertrauen des Eigentümers verlieren möchten und als Folge davon auch den Auftrag für die Immobilie.

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Eigentümer unter Verkaufsdruck steht. Dahinter muss nicht unbedingt ein finanzieller Engpass stehen. Oft möchte jemand, der sich schweren Herzens dazu entschlossen hat, eine Immobilie zu verkaufen, mit der ihn die schönsten Erinnerungen verbinden, diesen Verkauf schnell über die Bühne bringen. Wenn dies der Fall ist, ist es unser Beruf und unsere Berufung, diesen Hintergrund zu erspüren. Und so erklärt sich das eine oder andere preislich hervorragende Angebot, das wir Ihnen unterbreiten können… ein- oder zweimal im Jahr, aber auch nicht in jedem Jahr.

Abgesehen von diesen Überlegungen ist es eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Verhandlungen Ihrerseits, dass Sie in der Lage sind, zügig zu kaufen. Wenn Sie schon eine N.I.E.-Nummer zugewiesen bekommen haben und über die nötigen finanziellen Mittel verfügen (ohne auf eine Hypothek angewiesen zu sein), dann befinden Sie sich im Hinblick auf Ihre Verhandlungsmöglichkeiten in einer komfortablen Lage.

Zusammenfassend lässt sich aber sagen: in der Regel ist der Verhandlungsspielraum in unserem Immobilienkatalog sehr gering.


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